UNSER AKTUELLES PROJEKT 2020

In diesem Jahr setzen wir uns für den Verein
„AntigewaltKompetenzZentrum e.V. im Allgäu“ ein.

Ein Stück „Normalität“ im geschützten Rahmen

 

 

Hier findet ihr unser Interview

mit Sabine und Dagmar vom AKZ

Opfer einer Straftat zu werden, ist eine Erfahrung, die sich niemand wünscht.
Wie sieht die Welt von Menschen aus, die niemals eine „heile Welt“ erleben
durften, die bereits von klein auf Opfer von Straftaten wurden, die statt
Urvertrauen Angst und Gewalt erlebt haben, die ununterbrochen in
Habachthaltung sind, die aufgrund psychischer und physischer Folgen der Tat
kein „normales“ Leben führen können, keinen Beruf erlernen oder keinem Beruf
nachgehen können?
Und wie sieht die Welt von Kindern aus, die mit schwer traumatisierten
Elternteilen aufwachsen?
Das Auszeithaus des AKZ e. V. soll für diese Menschen und ihre Kinder zur
Verfügung stehen. Als sicherer Ort an „schweren oder belasteten Tagen“,
insbesondere für Menschen aus organisierter Gewalt.
Um einen Ausstieg oder Zeit & Raum „des zu sich Kommens“ möglich zu machen
braucht es für den Verein „AntigewaltKompentenzZentrum e.V.“ (www.akz.de)
finanzielle Unterstützung.
Das Auszeithaus bekommt keinerlei Fördergelder. Derzeit fallen die Betroffenen
durch alle Netze.
Es werden dringend Gelder gebaucht für:
• Ausbau eines eigenen Badezimmers für die Frauen
• Fertigstellung einer Gemeinschaftsküche für die Frauen
• Ausbau wetterfester Aufenthaltsplätze im Außengelände
• verschiedenes Mobiliar
Und genau dies wollen wir mit unserem Projekt 2020 „GEMEINSAM GUTES
BEWEGEN“ möglich machen.
Der Verein AKZ e.V. im Allgäu bietet im Rahmen der Ausstiegsbegleitung den
Betroffenen einen Auszeitraum an. Einen Ort der Sicherheit, an dem die Frauen
mal „durchschnaufen“ können, ruhig schlafen können.

Was es für die Frauen bedeutet hier sein zu dürfen berichten sie am besten
selbst:

„Herausgenommen aus dem Alltag. Ohne Bedrohung und Gewalt. Keine
Erwartungen. Kein Psychiatriestress…“…“ Sie freut sich, dass auf dem Bett neben
den Handtüchern, auch eine Wärmflasche liegt. Eine Geste des Wohlwollens und
der Unterstützung. Sie fühlt sich verstanden…“
“Gut, dass im Stockwerk darunter die beiden Frauen schlafen, die hier wohnen
und arbeiten. Das hilft besser auszuhalten. Weil sie im Notfall nicht alleine ist.
Weil da jemand ist, der die Angst kennt. Weil da noch jemand ist, der vielleicht
keine Angst hat…“
„Es ist gut, dass die Türen unten fest verschlossen sind. Dann muss die Angst
nicht groß.“
„Jetzt haben wir endlich mal eine Alternative zur Psychiatrie“
Die Frauen und ihre Kinder kommen aus ganz Deutschland, Österreich und
Schweiz zu uns.
Die Kontaktaufnahme läuft über die Ausstiegsberatung von Sabine Weber. Die
Ausstiegsberatung von Sabine Weber ist in ganz Deutschland sehr bekannt. So
gibt Frau Weber deutschlandweit und in der Schweiz Seminare zu diesem
Thema, hält Vorträge bei diversen Fachtagungen u.a. Fachtag des
Familienministeriums in Berlin (2018) und wird als Expertin zu Gesprächen beim
UBSKM geladen. Auch ist sie Mitarbeiterin des bundesweiten Hilfetelefons „berta“
für Menschen aus organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt.
Im Interview von Siglinde Schwarz mit Dagmar Bethke (1. Vorsitzende u. Polizeibeamtin)
und Sabine Weber (Schriftführerin u. Traumafachberaterin DeGPT, HP für Psychotherapie und selbst Betroffene) könnt ihr mehr erfahren.

Unserer bisherigen Projekte

Hier sehen Sie was wir bisher so gemacht und geschafft haben.

Anzahl der bisherigen Läufer

Anzahl der gelaufenen Kilometer

Bisher konnten wir spenden

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